Blutegeltherapie

Die Verwendung von Blutegeln in der Naturheiltherapie hat eine jahrhundertelange Tradition und geht bis auf die Ägypter der Pharaonenzeit zurück. Der Blutegel gibt beim Saugen eine Reihe von Wirkstoffen ab, die auch in Arzneimitteln der Schulmedizin verwendet werden. 

Die Behandlung mit Blutegeln dauert in der Regel zwischen einer und eineinhalb Stunden. Der Blutegel wird zu Behandlungsbeginn auf die vom Therapeuten ausgewählte Stelle gesetzt und saugt sich fest. Der Blutegel gibt die Wirkstoffe in das Gewebe ab und fällt wieder von alleine ab.


Indikationen

 

 

  • Rheuma
  • Arthrose
  • Achillodynie
  • Hypertonie
  • Herpes Zoster (Gürtelrose)
  • Varikosis (Krampfadern)
  • Tinnitus
  • Thrombosen
  • Furunkeln und Karbunkeln
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Mandelabszess
  • Thrombophlebitis
  • Schlaganfall

 

Gegenanzeigen

 

Blutegel dürfen u. a. nicht  eingesetzt werden bei:

 

  • Hämophilie
  • Blutarmut (Anämie)
  • Einnahme von Blutverdünnern
  • Wundheilungsstörungen
  • Magenblutungen
       

Eine abschließende Liste finden Sie in der Packungsbeilage / Patienteninformation (siehe unten)

 

 


Blutegeltherapie schlägt erfahrungsgemäß sehr gut auch bei Hunden an. Mein eigener Hund bekommt alle 3 Monate Blutegel angesetzt, und damit bleibt ihm in seinem Alter eine Kniegelenk-OP erspart. Hunde behandle ich ebenfalls, allerdings nur per Hausbesuch, da aus Hygienegründen in der Praxis keine Tiere erlaubt sind.

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Patienteninformation
Da Blutegel als "Arzneimittel" eingestuft sind, können Sie sich hier eine Packungsbeilage mit allen Kontraindikationen bzw. Gegenanzeigen herunterladen.
Packungsbeilage_Blutegel.pdf
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